Thrustmaster TM Y350P 7.1 Unser Test

Thrustmaster TM Y350P 7.1 Unser Test

8

sehr gut

8.1

Leserbewertung

Vor kurzem hat uns das Headset TM Y350P von Thrustmaster erreicht – in der stylischen Ghost Recon: Wildlands-Edition. Heute können wir euch unseren Test präsentieren.

Schon beim Unboxing fällt der „Y Sound Commander“ auf: Eine kleine Box, die an den Dualshock4-Controller gesteckt wird. Diese Box zeigt uns immer den Zustand an und gibt uns die Kontrolle über alle Einstellungen des Headset.

Wir können so nicht nur die Lautstärke, sondern auch die Stärke des Bass, die 7.1-Funktion aber auch Mikrofon und „Feedback“ steuern. Letztere sorgt dafür, dass man über das Headset einen Teil des Mikrofonsignals hört. Das ist prima, um zum Beispiel beim Streamen seine eigene Stimme zu kontrollieren oder um Geräusche aus der unmittelbaren Umgebung wahrzunehmen. Darüber hinaus kann man den Dualshock-Controller und den integrierten Akku des Y Sound Commander über USB aufladen und somit noch länger ohne Unterbrechung spielen. Damit ist allerdings nicht das separat erhältliche Y Power Pack gemeint, welches noch weitere 20 Stunden Laufzeit verspricht. Für den Y Sound Commander liegt uns keine Akkulaufzeit vor.

Nach dem Anschluss von Headset und Commander an den Controller können wir auch sofort loslegen, ohne dass wir weitere Einstellungen vornehmen müssen.

Was uns zunächst am eigentlichen Headset auffällt, ist die sehr saubere Verarbeitung, das angenehme Gewicht und die bequemen Ohrmuscheln mit Füllung aus Memory Foam . Selbst nach über einer Session von 4 Stunden als Brillenträger bleibt das Headset bequem. Kein lästiger steifer Nacken oder schmerzenden Schläfen. Und trotzdem keine störenden Geräusche von Aussen beim Spielen. Juhu. Auch sonst macht das Headset einen sehr soliden Eindruck.

Aber nicht nur auf dem Kopf macht das Headset etwas her, sondern auch optisch: Das Todenschädel-Logo und der Schriftzug heben den Bezug zu Ghost Recon: Wildlands klar hervor – ohne jedoch kitschig zu wirken. Durch die Gestaltung wirkt das Headset fast edel und deutet an, dass man es hier mit einem Hardcore-Gamer zu tun hat.

Zum Testen hatten wir leider kein Ghost Recon: Wildlands zur Hand, sondern haben die Kampagne von Warhammer 40k: Deathwatch angespielt.

Im Headset wurden für den kräftigen Bass 60mm starke Magnete untergebracht, und das hört man. Der Sound ist kräftig, aber klar und ohne „Ausfranzen“. Gleichzeitig sind aber auch Stimmen klar zu verstehen. Da unser Spiel keine 7.1-Funktionalität bietet, müssen wir uns für den Test mit 5.1 begnügen. Dennoch können wir die Tonquellen und Gegner auch hier sehr gut verorten. Wir fühlen uns immer „im Bilde“ und verlieren nicht den Überblick im Gefecht.

Das Mikrofon haben wir ohne den Y Sound Commander an einem Laptop getestet. Hier war der Ton ein wenig hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der Ton wird zwar klar und verständlich übertragen, aber blieb subjektiv hinter den Erwartungen zurück.

Fazit:

Das TM Y350P ist ein gutes, solides, bequemes und auch schickes Headset mit sehr gutem Klang – ideal für action-geladene Shooter mit vielen Bässen und Höhen. Brillenträger werden sich freuen. Durch den Y Sound Commander können wir ohne Umweg den Ton an unsere individuellen Bedürfnisse anpassen und mit 7.1-Unterstützung können wir schneller und gezielter auf das Spielgeschehen reagieren. Das einzige kleine Manko ist das Mikrofon. Hier wäre in Punkto Sprachqualität sicher noch Luft nach oben.

8

sehr gut

Klang - 8
Verarbeitung - 7
Handling - 8
Design - 9
Seit über 20 Jahren im Bereich Gaming vertreten. Hat mit einem Commodore angefangen und seit dem jede Konsole ausgetestet. Er selbst bezeichnet sich eher als Konsolero auch wenn er Spiele am PC spielt. Die X-box One ist seine Lieblingskonsole.

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