AER Unser Test

AER Unser Test

8.4

sehr gut

Dem Himmel ein Stückchen näher kommen – ein alter Menschheitstraum – geht zumindest virtuell in Erfüllung. Ab dem 25.10. dürfen Spieler in AER – Memories of Old von den Entwicklern Forgotten Key und veröffentlicht durch Daedalic Entertainment abheben und als Vogel die Welt erkunden. Wir durften schon ein bisschen vorher für euch mit einer Review-Fassung in die Luft steigen.

Unser Avatar heißt Auk und ist einer der letzten Formwandler. Sie kann jederzeit zwischen einer menschlichen Form und ihrer Vogelgestalt wechseln. Unsere Welt wurde durch ein gewaltiges Ereignis zerrissen. Mit dem „großen Zerfall“ zersprang die Erde, Berge wurden gesprengt, Flüsse versiegten und viele kleine und größere Inseln schweben seitdem in der Atmosphäre. Dank unserer Fähigkeiten können wir dennoch von einer Insel zur nächsten reisen. Unser Mentor Medvin sendet uns zum Schrein von Khara und so machen wir uns auf den Weg, dass wir herausfinden, was mit der Welt geschehen ist.

Das Spiel versucht, uns viel Freiheit zu geben und gibt uns im Anfangsgebietg lediglich ein paar Hinweise, in welche Himmelsrichtung wir fliegen müssen, um der Hauptgeschichte zu folgen – oder wir verwandeln uns einfach in einen Vogel und erkunden die schöne Welt auf eigene Faust. Das Spiel legt viel Wert auf einfache Konzepte, dazu gehören hauptsächlich die Gestaltung der Welt und der Musik. Alles in dieser Welt besteht aus groben und feinen Polygonen – Charaktere, Figuren, Pflanzen, Inseln und Wolken und läd zum Erkunden ein.

Im Hintergrund begleiten uns dabei sanfte, unaufdringliche Klänge, die an Fahrt aufnehmen, sobald wir zur Vogelform wechseln und gen Himmel fliegen.

Am besten lässt sich Auk mit einem Controller steuern und schon nach einer kurzen Gewöhnung an die neuen Bewegungsfreiheit am Himmel klappt das auch ganz gut. So gut, dass wir die meiste Spielzeit in der Luft gleitend verbringen und die Inseln und allen möglichen Perspektiven umrunden. Überall entdecken wir kleine Details auf den Insel, die wir uns aus der Nähe anschauen. Geheimnisvolle Steinfiguren und Trümmer zeugen von den erschütternden Ereignissen in der Vergangenheit. Es tun sich Rätsel auf und wir finden Höhlen und Tempel und kommen so ganz nebenbei der Hauptgeschichte um die mysteriöse Welt näher.

Die Geschichte um Auk und die fliegenden Insel bekommt im Verlauf noch deutlich mehr Tiefgang und wir erfahren, wie es zu dem großen Zerfall kam und wer wir selbst sind.

Fazit:

Uns hat das Herumfliegen so viel Spaß gemacht, dass wir uns vom Spiel kaum los reissen konnten. Gerne wären wir noch viel mehr umhergeflogen und hätten noch mehr liebevolle Details und Inseln entdeckt.

Positiv

  • Entspannte Atmosphäre
  • Originelles Konzept

Negativ

  • kurze Spieldauer
8.4

sehr gut

Grafik - 8
Gameplay - 8.6
Sound - 8.1
Steuerung - 8.5
Spielspaß - 8.8
Manuel Leiner
Meine Leidenschaft für Spiele entwickelte sich schon vor den PCs am C64 und einer Amiga A500 mit Spieleklassikern wie das Rennen von Le Mans, Monkey Island und Indiana Jones. Und auch heute bin ich für einen gutes Adventure zu haben.

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