Razer Black Widow Chroma V2 – Unser Test

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Vor kurzem durften wir ein kleines großes Päckchen von Razer auspacken und zur Überraschung und Freude haben wir darin eine Razer Black Widow Chroma in der neuen V2-Fassung mit US-Layout entdeckt. Wir haben damit herumgespielt und möchten euch die Ergebnisse nicht vorenthalten.

Zunächst fällt uns die sehr ordentliche Verarbeitung auf. Es gibt keinerlei Grate oder Kanten, die Kabel sehen robust und strapazierfähig aus und mit dem Gewicht und den Gummifüßen steht das Gerät stabil auf dem Schreibtisch. Noch bevor wir die Tastatur angeschlossen haben merken wir, wie angenehm der Druckpunkt der Tasten ist und voller Vorfreude schliessen wir das Gerät an und werden freudig blinkend begrüßt.

Unser Exemplar hat die „Green Switches“, die mit Klickgeräusch und taktilem Druckpunkt ausgelegt sind und reagiert präzise bei 50g. Das reguläre Schreiben geht flüssig von der Hand und beim Spielen kommt die Reaktion exakt zum erwarteten Moment. Wem die Green Switches nicht zusagen, hat allerdings auch nocht die Wahl zwischen den klassischen Orange Switchen und jetzt auch noch die Yellow Switches, die linear und geräuschlos bei etwa 45g reagieren.

Für Spiele kommen uns die fünf gesonderten Makrotasten, die sich ohne Umwege direkt programmieren lassen und die G-Taste gelegen, mit welcher wir bestimmte Tastenkombinationen (Alt-Tab, Windows, …) blockieren können. Das sind zwar keine bahnbrechenden neuen Erfindungen, sind bei dieser Tastatur aber sehr gut integriert. Für den Gebrauch in Desktopanwendungen gibt es für die Funktionstasten F1-F12 eine Doppelbelegung mit Medienfunktionen, Lautstärkenregelung und Steuerung der Helligkeit der Tastaturbeleuchtung. Insgesamt kann die Tastur (mit installierten Treibern) mit bis zu zehn gleichzeitig gedrückten Tasten umgehen. Dieses Anti-Ghosting hilft enorm, wenn im Spiel sehr viel in sehr kurzer Zeit gedrückt werden soll.

Unterhalb der Tastatur kann man die mitgelieferte und äusserst bequeme Tastenauflage anbringen, die per Magneten in Position gehalten wird. Die Auflage mag ich nicht mehr missen. Tatsächlich neu sind der zusätzliche USB-Port und der vierpolige Klinkenanschluss an der rechten Seite, die mit eigenen Kabeln zum PC geführt werden und somit unabhängig von Treibern funktionieren.

Womit wir zu dem eher leidigen Punkt „Software und Treiber“: Die Treiber und die mitgelieferte Software machen ihre Arbeit gut und sind übersichtlich, jedoch kann man die Treibersoftware nicht ohne Registrierung bei Razer nutzen. Das wird auf der Verpackung auch deutlich angekündigt und man kann die Software nach der Installation in einen Offline-Modus schalten, jedoch kann ich mir nicht erklären, was eine Online-Funktion in einer Treibersoftware verloren hat – insbesondere, wenn man ohne Internet und Registrierung die Software überhaupt nicht richtig in Betrieb nehmen kann. Sowas muss völlig optional bleiben.

Fazit:

Ich habe die Tastatur zum Spielen unter Windows sowie zum Programmieren unter Linux (ohne gesonderte Treiber) getestet und könnte mir durchaus vorstellen, damit dauerhaft zu arbeiten. Sie wirkt sehr robust und für den Dauereinsatz geeignet. Das Gerät ist bei Amazon für etwa 180€ erhältlich. Lediglich die Entscheidungen bei der Software machen mich etwas unglücklich.

Von Razer gibt es noch folgende Angaben zu den technischen Spezifikationen:

  • Mechanische Schalter mit 50g Betätigungwiderstand
  • Lebenszeit von etwa 80 Millionen Tastenanschlägen
  • Chroma-Beleuchtung mit 16,8 Millionen anpassbarer Farbkombinationen
  • Razer Synapse-Unterstützung
  • Anti-Ghosting für 10 gleichzeitige Tasten
  • Vollständig programmierbare Tasten und direkter Makroaufzeichnung
  • 5 zusätzliche besondere Makrotasten
  • “Gaming Mode”-Taste
  • Audioausgang/Mikrofoneingang
  • durchgeleiteter USB-Port
  • 1000Hz Ultrapolling
  • Geflochtetes, verstärktes Kabel
  • Ungefähre Abmessung: 475mm x 171mm x 39mm (B x H x T)
  • Ungefähres Gewicht: 1500g

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